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MIET- & KAUFPREISE TROTZ CORONA IM AUFWÄRTSTREND

Viele Privatinvestoren und Vermieter stellen sich derzeit die Frage, ob die Immobilienpreise ähnlich den Aktienkursen eine wilde Talfahrt erleben werden. Bisher ist das nicht der Fall! Mieten und Kaufpreise haben trotz schwächelnder Wirtschaft ihr Niveau gehalten oder sogar leicht angezogen.

Welche Auswirkungen sind bisher zu erkennen?

Gut 7 Wochen nach Schul- und Geschäftsschließungen, zeigt die Pandemie lediglich minimalen Einfluss auf den Immobilienmarkt. Das Angebot an Mietwohnungen war kurzfristig rückläufig, hat sich jedoch in der Zwischenzeit erholt und nahezu den Ausgangswert erreicht. Des Weiteren verhalten sich Menschen beim Kauf von Immobilien aktuell zurückhaltender. Vor allem die Unsicherheit des eigenen Arbeitsplatzes und damit der finanziellen Sicherheit, ist hier der ausschlaggebende Grund.

Die Konditionen für eine Baufinanzierung sind jedoch weiter günstig. Das Zinsniveau verhält sich momentan zwar volatiler als üblich, eine Bindung an Niedrigzinsen für die nächsten Jahre macht Immobilien als Kapitalanlage jedoch weiter attraktiv. Insbesondere, weil gleichwertige Alternativen rar sind. Doch auch Investoren, die lange vor der Pandemie ein Darlehen aufgenommen haben, können von der aktuellen Situation profitieren. Durch eine Umschuldung können die Kreditbedingungen verbessert werden und Raum für neue Investitionen geschaffen werden. Hier erfährst Du alles Weitere über Baufinanzierungen zu Zeiten von Corona.

Wie entwickeln sich die Miet- & Kaufpreise?

In den 7 größten Städten Deutschlands, sind die Mieten um durchschnittlich 3 % gesunken. Hier gibt es je nach Stadt jedoch deutliche Unterschiede und verschiedene Entwicklungen, sodass ein repräsentativer Charakter nicht gegeben ist. Auf ein Jahr betrachtet, nahmen Neuvertragsmieten im Schnitt um 0,6 % zu. Bestandsmieten zogen um 1,2 % an. Damit liegen die Mietsteigerungen unterhalb der allgemeinen Inflationsrate von 1,4 %.

Die Kaufpreise stiegen währenddessen weiter an – ungeachtet der Corona Krise! Von Anfang März bis Mitte April stieg der Preis pro Quadratmeter um 100 € an, von durchschnittliche 3.700 € auf 3.800 €. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres, sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bundesmittel um 6,1 % gestiegen, für Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt die Preiszunahme 6,9 %. Für einen Abfall der Preise aufgrund einer möglichen Rezession, gibt es aktuell keine Anhaltspunkte.

Es sind also keine Extreme zu erkennen. Weder, dass Vermieter die Mieten drastisch senken, um ihre Immobilie überhaupt vermieten zu können, noch, dass sie aufgrund des kurzzeitig gesunkenen Angebots die Preise signifikant erhöht haben.

Wieso sind Wohnungsmärkte stabiler als Aktienmärkte?

Dem Wohn- und Aktienmarkt liegt jeweils ein unterschiedliches Prinzip zugrunde. Der Aktienmarkt ist schnelllebig und spiegelt in seinen Kursen das Geschehen in der Weltwirtschaft beinahe verzögerungsfrei wieder. Infolgedessen lösen auch noch so kleine Ereignisse direkte Kursschwankungen aus.

Der Wohnungsmarkt hingegen verhält sich tendenziell träge, basiert auf Angebot und Nachfrage. Veränderungen benötigen daher Zeit, bis sie sich im auch Preis niederschlagen. Während Aktien außerdem in der Theorie von heute auf morgen ihren gesamten Wert verlieren könnten und Anleger mit leeren Händen dastehen lassen, ist das bei Immobilien nicht möglich. Der Wert einer Immobilie kann niemals null betragen, da selbst bei rapidem Wertverlust die Immobilie als solche bestehen bleibt. Als ein Ort, in dem man wohnen kann.

Fazit

Die Corona Pandemie zeigt bisher lediglich marginale Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Die Kaufpreise setzen ihren Aufwärtstrend unbehelligt fort. Bei Mietwohnungen war ein kurzer Einbruch des Angebots festzustellen, jedoch hat die Erholung bereits eingesetzt. Bei Mietpreisen kommt es je nach Region zu Schwankungen. Stuttgart im Speziellen verzeichnet nach wie vor konstante Mietpreise. Einmal mehr zeigt sich, dass Immobilien als Kapitalanlage die krisensicherste Anlageform sind, die der Markt zu bieten hat.

Wer darauf wartet, dass sich der Zins nach oben korrigiert und dadurch die Immobilienpreise kurzzeitig fallen, der muss am besten über Eigenkapital verfügen, um davon zu profitieren. Denn wenn wir bei einer Fremdfinanzierung einen Zinsanstieg von 0,5% annehmen würden und dadurch ein kurzzeitiger Preisrückgang von 15% möglich wäre, würden die Zinskosten der Baufinanzierung höher ausfallen als zum jetzigen Zeitpunkt.

Vielleicht ist auch genau jetzt die richtige Zeit, in der die attraktiven Immobilien auf dem Markt kommen.

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