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IMMOBILIENPREISE BLEIBEN BIS HERBST STABIL

Trotz Pandemie können Immobilien weiterhin eine stabile Preisentwicklung verzeichnen, das gilt vor allem für Wohnimmobilien. Dauert jedoch die Schwächung der Wirtschaft länger an, könnte das Auswirkungen auf das Preisniveau haben.

Die Preisentwicklung folgt aktuell noch dem bisherigen Trend

Seit vielen Jahren steigen in Ballungsgebieten und Großstädten die Preise für Immobilien. Wenn Sie auf der Suche nach einer eigenen Immobilie in und um Stuttgart herum sind, werden Sie das bereits bemerkt haben: Hier müssen Sie mit durchschnittlich 6.700 Euro für einen Quadratmeter Wohnraum rechnen. Für rund 120 Quadratmeter Wohnfläche werden gut eine Million Euro fällig. Sowohl in Stuttgart als auch in der Umgebung sind die Preise hoch, was der hohen Nachfrage durch einkommensstarke Mitarbeiter der großen Global Player geschuldet ist.

Das Angebot bleibt knapp

Trotz Corona bleibt das Angebot an Immobilien knapp, ergibt die Prognose der Landesbausparkassen. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist dagegen fast unverändert. Somit bleiben die Preise hoch und steigen jedoch voraussichtlich langsamer an. Während die Fachleute der Landesbausparkassen vor der Pandemie noch mit vier Prozent Preisanstieg bei Immobilien und sechs Prozent bei Bauland rechneten, gehen sie inzwischen bis Herbst von einer Stagnation aus. Allerdings sind die Unterschiede in den einzelnen Regionen hoch: In den begehrten Lagen ist keine Entspannung zu spüren und die Nachfrage weiterhin hoch. Die Fachleute rechnen damit, dass die Preise spätestens ab Herbst wieder steigen werden.

Bei Büro- und Gewerbeimmobilien sinkt die Nachfrage

Auch wenn die Bundesregierung mit ihrem 130 Milliarden schweren Konjunkturpaket darbenden Unternehmen den von der Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Einbruch mildert, sinkt die Nachfrage nach Büro- und Gewerbeimmobilien. Schließlich bauen Unternehmen nicht nur Stellen ab, sondern verlegen Arbeitsplätze ins Homeoffice. Wie weit die Flexibilität auch nach der Corona-Krise erhalten bleibt, kann aktuell noch niemand prognostizieren. Daher bleibt abzuwarten, wie viel Bürofläche weiterhin von Unternehmen benötigt wird. Allerdings schätzen die Fachleute, dass es auch hier höchstens zu einem sehr moderaten Preisrückgang kommt, wenn überhaupt.

Fazit: Trotz Einbruch der Wirtschaft bleibt der Immobilienmarkt stabil

Der Einbruch der Wirtschaft ist signifikant. Trotzdem bleibt der Immobilienmarkt stabil. Das gilt für sämtliche Metropolregionen, auch für Stuttgart. Im ersten Quartal dieses Jahres stiegen die Preise für Wohnimmobilien bis zu vier Prozent, inzwischen ist die Dynamik etwas schwächer geworden. Damit zeigt sich, dass der Immobilienmarkt gerade bei Wohnimmobilien bisher von der Pandemie nur wenig beeinflusst wird. Durch Corona ist bisher eine Wirtschaftskrise und damit eine Krise am Arbeitsmarkt entstanden. Wie sich diese insgesamt auswirken wird, hängt von der Erholung der Konjunktur ab. Da die Nachfrage nach Wohnimmobilien konstant über dem Angebot liegt, reicht dieses nicht aus, den Bedarf zu decken. Damit bleiben die Preise eher hoch. Sollte jedoch die Wirtschaftskraft langfristig nachlassen und viele Menschen aus der Kurzarbeit in die Arbeitslosigkeit rutschen, könnte es auch anders kommen.

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