DER IMMOBILIENMARKT IM AUFSCHWUNG

In Europa legt die Europäische Zentralbank den Leitzins fest. Sie ist das Pendant zur amerikanischen FED. Der Leitzins dient wiederum anderen Banken als Orientierung für ihre Zinssätze. Angesichts des seit Jahren niedrigen Leitzinses sind Baufinanzierungen daher nach wie vor günstig. Deshalb erfreuen sich Eigenheime und Anlageimmobilien als krisensichere Altersvorsorge großer Beliebtheit. Die Covid19 hat zudem deutlich gezeigt: Das Leben in den eigenen vier Wänden hat für viele eine ganz besondere Bedeutung: als sicherer Hafen, der Schutz und Geborgenheit für die Familie bietet.

Die Nachfrage reißt nicht ab

Auch wenn Angebot und Nachfrage für einen kurzen Moment stagnierten, bleibt die Nachfrage nach Wohnraum ungebrochen hoch. Bereits seit Jahren liegt der Nachfragespiegel in deutschen Großstädten dramatisch oberhalb des Angebots. Zwar nahmen die Angebote bei Kaufimmobilien um 0,3 Prozent und bei Mietimmobilien sogar um mehr als zehn Prozent zu, dafür stieg die Nachfrage nach Kaufimmobilien jedoch um ganze 17 %.

Damit liegt die Nachfrage nach Immobilien inzwischen bereits über dem Ausgangsniveau vor der Krise. Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen wurde der Immobilienmarkt durch die Pandemie somit kaum beeinflusst und bietet nach wie vor krisenfestes „Betongold“.

Preisentwicklung bei Kaufimmobilien

Pessimistische Einschätzungen gingen von einem Einbruch des Immobilienmarktes von bis zu 25 Prozent aus. Eingetroffen ist dieser jedoch nicht. Stattdessen zeigt die tatsächliche Entwicklung, dass die Preise für Kaufangebote seit Januar 2020 bereits um sechs Prozent, bei Mietwohnungen um zweieinhalb Prozent gestiegen sind. Und das wird auch so bleiben! Vorausgesetzt, Mieter wie auch Käufer verfügen über ausreichend Einkommen für Miete und Kredite.

Kredite für Baufinanzierungen

Dass die Nachfrage nach Immobilien ungebrochen hoch ist, zeigt auch die Nachfrage nach entsprechenden Finanzierungen: Baukredite wurden und werden signifikant höher abgefragt als das bei Konsumkredite der Fall ist. So vergaben beispielsweise die Volksbanken im ersten Quartal 2020 über sechs Prozent mehr Kredite als im vergangenen Jahr! Über ähnlich hohe Zahlen berichten laut „Süddeutscher Zeitung“ auch die Sparkassen.

Fazit

Der Immobilienmarkt zeigt sich gelassen und weitgehend unbeeindruckt von der Coronakrise. Die Preise sanken zwar für eine kurze Zeit, befinden sich jedoch längst wieder dem Ausgangsniveau. Grund dafür ist vor allem, dass die Nachfrage weiterhin hoch ist und die Preise entsprechend nach oben treibt.

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